Das im Papenburger Stadtteil Aschendorf gelegene Gut Altenkamp zählt zu den bedeutendsten Beispielen barocker Guts- und Gartenarchitektur im nordwestdeutschen Raum. Haus Altenkamp wurde 1394 erstmals als Burgmannensitz der Herren von Düthe erwähnt. Nach dem Aussterben zweier Familienlinien ging der Besitz 1687 an Gerhard Tiemann über. Aus finanziellen Gründen verkaufte dieser Altenkamp 1723 schließlich an Hermann Anton von Velen. Zwischen 1728 und 1732 ließ Hermann Anton von Velen das repräsentative Herrenhaus nach den Plänen von Peter Pictorius dem Jüngeren errichten. Der zweigeschossige Backsteinbau diente nicht nur als privater Landsitz, sondern ab 1856 auch als politisches Verwaltungszentrum des Amtes Aschendorf. 1981 erwarb die Stadt Papenburg Gut Altenkamp.
In der Gegenwart dient Gut Altenkamp als öffentlich zugängliches Kulturzentrum der Region. Das Herrenhaus fungiert als Ausstellungsforum für Kunstausstellungen sowie als stimmungsvoller Veranstaltungsort für Kammermusikkonzerte, Lesungen und Tagungen. Darüber hinaus wird das barocke Trauzimmer für standesamtliche Eheschließungen genutzt.
Der symmetrisch angelegten Barockgarten ist für jedermann ganzjährlich geöffnet. Die von einem Wassergraben umgebene Anlage ist vor allem für ihre über 200 Jahre alten und bis zu acht Meter hohen, exakt in Form geschnittenen Eibenhecken sowie ihre alten Spalierlindenalleen bekannt.
Öffnungszeiten
Dienstag - Sonntag + Feiertage: 10 – 17 Uhrmontags geschlossen
Außengelände frei begehbar
Anfahrt
Am Altenkamp 1
26871 Aschendorf




